Für die Ausstellung über die Spielkartenmaler- und Künstlerfamilie Unger leisteten meine Familie und ich erhebliche Arbeit, was Zoltán Székely jedoch vehement bestritt, sogar in einer E-Mail, und er versuchte, meine Arbeit als geringen Beitrag darzustellen. Wir mussten auch aktiv nachfragen, um überhaupt eine Einladung zu erhalten. Das Meiste sei seiner Meinung nach ohnehin schon gedruckt gewesen. Aber nicht nur ist es eine eigene Leistung, all die bereits gedruckten Informationen aus diversen Quellen zusammenzutragen, sondern mein inhaltlicher Beitrag ist insgesamt erheblich. Er hingegen machte eine Reihe von gravierenden Fehlern und schaffte es noch nicht einmal, das korrekte Taufdatum des Malers von mir abzuschreiben!
Welche Teile der Ausstellung stellte ich genau zur Verfügung oder vermittelte diese?
Es folgt hier eine genaue Beschreibung der Ausstellung und jeder Ausstellungstafel sowie Exponate:
Insgesamt erfolgte sie in zwei Räumen. Im ersten befanden sich neun von insgesamt zehn größeren Ausstellungstafeln:

Die erste nannte den Namen des Kurators, der Personen und Einrichtungen, die Kunstwerke geliehen oder restauriert hatten oder sonstige besondere Leistungen für die Ausstellung erbracht hatten. Mein Name kam dort zweimal vor, wobei statt meinem Dr. phil. nur einmal ein M. Phil. genannt wurde, jedoch habe ich zwei M.A.s und ein bayerisches Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien. Auch hieß es, ich würde in der fiktiven Stadt Neu-Köln arbeiten (das real existierende Neu-Kölln war damals in Ungarn ein Negativbeispiel für deutsche Migrationspolitik). Auch wurde mein Beitrag auf reine Familiengeschichte reduziert, kein Wort von der Rekonstruktion des Spielkartenherstellungsprozesses (anders, als in der offiziellen Pressemitteilung), dem teilweise rekonstruierten Ölwerk des Malers und der besonders schwierigen Vermittlung des Madonnenbildes sowie des Transportes auf mein Risiko und meine Kosten. Der Umstand, dass meine Eltern Scans mit Unger-Spielkarten aus der Österreichischen Nationalbibliothek besorgt und bezahlt hatten fand auch keine Erwähnung.

Auf einer weiteren Tafel war der Stammbaum, den ich in tabellarischer Form Zoltán Székely im Februar 2010 übergeben hatte (ich hätte ihn gleich so graphisch darstellen können, wenn das Museum mir gesagt hätte, dass ich ihn im Ahnenblattformat erstellen soll). Der Kurator hatte noch ein paar Details von einer meiner Quellen (Házi) ergänzt, die ich aus Platzgründen weggelassen hatte, aber in meinen Artikel-Manuskript zitiert hatte, auf dem wesentliche Teile des Ausstellung basierten. Auf meinen Vorschlag hin wurden in den Stammbaum nicht nur Fotos von Familienmitgliedern sondern auch Ausschnitte aus dem Familienporträt eingefügt, wo immer möglich.

Ausstellungstafel 3: Die Unger-Familiengeschichte
Auf der nächsten Tafel wurde die Geschichte der Familie Unger kurz dargestellt und zwei Familiengruppenfotos in Gänze gezeigt. Dass die Fotos Teil des in meinem Besitz befindlichen Familiennachlasses waren, wofür das Museum die Einmal-Genehmigung zur Verwendung in der Ausstellung erhalten hatte, wurde im sonst rein ungarischen Text nur auf Deutsch geschrieben (Familienarchiv) und nicht auf Ungarisch.
Außer geringfügigen Ergänzungen, die keinerlei Forschung bedurften, stammte der gesamte Rest der Informationen von mir – mit Ausnahme eines Fehlers, den ich unbedingt vermeiden wollte: Während meiner Forschung in Győr 2007 hatte ich Informationen gefunden, denen zufolge das Prälatenhaus (heute Teil des Museums) früher einmal die Nummer 205 (später 210) gewesen war. Dies war auch die Hausnummer, die ich für den Laden von Mathias Mátyás Unger den Jüngeren eruiert hatte. Da dies auch die Wohnadresse der Familie war, nahm ich an, dies wäre der gleiche Ort gewesen. Erst später, insbesondere nach meiner Forschung 2010, wurde mir richtig klar, dass es unlogisch (wenn auch nicht unmöglich) wäre, dass ein und dasselbe Haus im gleichen Jahr zwei verschiedene Nummern hätte. Nachdem ich später in jenem Jahr bei den Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) Steuerbücher auf Mikrofilm ausgewertet hatte, begann ich davon auszugehen, dass es sich de facto um das heutige Lloyd-Gebäude am Hauptplatz handelte. Ich hatte angenommen, dass Székely die Adresse für die Ausstellung überprüfen würde, insbesondere auch, da ich ihm in einer E-Mail eine diesbezügliche Frage gestellt hatte. Dies war aber nicht der Fall. Stattdessen schrieb er, was ich mangels besserer Informationen in meinem Artikel 2009 geschrieben hatte: dass sich der Laden im Prälatenhaus befand. Ich hätte ihn noch einmal darauf aufmerksam gemacht, wenn er vor der Ausstellung bereit gewesen wäre, vernünftig mit mir über die Inhalte zu sprechen oder mir die Tafeln zur Durchsicht geschickt hätte.
Auch ließ er den wichtigen Umstand, dass Mathias Mátyás Unger der Ältere Vollbürger seiner Stadt war. Diese Möglichkeit negierte er kategorisch bis zum Schluss, worüber ich ausführlich schrieb:
War Mathias Mátyás Unger der Ältere wirklich Vollbürger von Györ?
Insgesamt steckte er auch keinen eigenen Forschungsaufwand in diese Tafel.
Auf der gleichen Wand war auch ein Stadtplan von Győr aus der Reformzeit aufgehängt.

Wiederum eine andere Tafel stellte kurz die Geschichte der Spielkartenherstellung in Ungarn und Győr dar. Die Informationen und die Bilder der Unger-Karten bezog er aus Quellen, die ich direkt oder indirekt zitiert hatte (im Wesentlichen der Artikel von Antal Jánoska und Ferenc Horváth aus Talon 2006 und die dort zitierte Geschichte der Spielkarten von Jenő Kolb). In den letzten beiden Absätzen gab Székely die Informationen, die ich in meinem Artikel über die Familie Unger bereitgestellt hatte, wieder. Die einzige Information, die er hinzufügte (die jedoch leicht aus der Signatur in einer der Spiekarten aus Kolb abgelesen werden konnte) war, dass zwei der Karten vom Soproner Spielkartenmaler Koller, der jedoch János, nicht József hieß, gestochen wurden, da sie seine Signatur trugen. Er ergänzte jedoch nicht, dass dieser Spielkartenmaler zum Kupferstecher an der Wiener Akademie ausgebildet wurde und führte auch keine genaueren Hintergründe zu diesen beiden Spielkarten aus (was ich in meinem Artikel in Acta Ethnographica von 2012 tat). Als ich die Signatur später genauer mit einer Lupe studierte stellte ich allerdings fest, dass die Signatur Gasto Joh, nicht Koller lautete.
Die Spielkartenanzeige auf der Tafel war Teil einer Reihe von Anzeigen, die Mathias Mátyás der Jüngere 1845 in der Lokalzeitung schaltete und auf die ich auch in meinem Manuskript hinwies. Die vier ganz unten auf der Tafel abgebildeten deutschen Spielkarten werden in der Sammlung des Technischen Museums Wien (Inventarnummer: 84564) aufbewahrt. Der Scan wurde von meinen Eltern auf deren Kosten in der Österreichischen Staatsbibliothek angefertigt und stammen aus dem Buch über deutsche Spielkarten von Reisinger (Reisinger, Klaus (2003): Herz, Schelle, Laub, Eichel: Spielkarten mit deutschen Farben aus fünf Jahrhunderten; Österreich unter den Habsburgern. Eigenverlag) und wurde von mir dem Kurator auf der verschollenen Bilder-CD im Februar 2010 überreicht.
In einer E-Mail vom 19. August 2010 hatte er geschrieben: Wir können aus dem /Technisches Museum Wien/ die Unger-Spielkarten leider nicht leichen, weil es 2500 EUR kosten würde. Aber wir bestellen die Digitalfotos von beiden Paketen (es kostet nur 500 EUR). (Originaltext von Z. Székely, ohne Korrektur der Rechtschreibung.)
Da die Scans völlig identisch sind mit meinen und das Technische Museum Wien nirgendwo im Zusammenhang mit den Bildern von den Spielkarten genannt wird stellt sich die Frage: hat er tatsächlich die Digitalbilder bestellt und 500€ bezahlt? Er nannte meiner Eltern jedoch auch nirgendwo in der Ausstellung, obwohl ich ihn in einer E-Mail explizit darum gebeten hatte. Meine Eltern bemerkten dies auch bei der Eröffnung und waren sehr enttäuscht darüber.

Die nächste Ausstellungstafel beschrieb die Soproner/Ödenburger Spielkarte genauer und alle oberen Bilder – also alle, bis auf die Nürnberger Karte unten links und dem Abdruck eines Unger-Kartenspiels im Besitz des Museums unten rechts – sind ebenfalls von den von meinen Eltern und mir zur Verfügung gestellten Scans aus der Österreichischen Nationalbibliothek aus dem o.g. Buch von Reiseinger, die auch Text mit Hintergrundinformationen enthielten. Außerdem hatte ich dem Kurator zum Scannen im Februar 2010 den Katalog von der Ausstellung Spielkarten aus dem Biedermeier des Technischen Museums WIen aus dem Jahr 2000 geliehen. Mit Hilfe dieser Quellen und meinem Artikelmanuskript hielt sich der nötige Zeitaufwand zur Erstellung dieser Tafel sicher auch sehr in Grenzen. Beachtenswert ist auch, dass er Hans Schäufelein „Hans Leonhard Schäufelein“ bezeichnete (was er wörtlich von Reisinger übernommen hatte), obwohl es Kunsthistoriker als korrekter einstufen das Leonhard wegzulassen – wie es auch in der Heimatstadt des Künstlers, Nürnberg, Usus ist.

Auf einer Wand wurde das Familienporträt aus der Nationalgalerie von 1843 gezeigt mit meiner Beschreibung der Familienmitglieder. Der Kurator kommentierte die elegante Kleidung der Familienmitglieder, was ihn zu überraschen schien (wahrscheinlich, weil er die bewiesene Tatsache, dass die Ungers Vollbürger ihrer Heimatstadt waren, d.h. ursprünglich zur damaligen Oberschicht ihrer Stadt gehörten, kategorisch verneinte. Siehe auch: https://www.habsburger.net/de/kapitel/high-society-wie-buergerrecht-und-sozialer-status-zusammenhingen
Eine Wiener Pendeluhr war an eine Wand gehängt worden, mit der man allem Anschein nach das Interieur einer Wohnung einer bürgerlichen Familie der damaligen Zeit nachempfinden wollte. Jedoch gehörte der Familie eine von Alois Alajos Unger gemalte Bilderuhr. Diese wurde im Testament seines Bruders Carl Károly erwähnt und auch diesen Umstand wollte ich mit dem Kurator Zoltán Székely vor der Ausstellung besprechen, aber er machte ja keinerlei Anstalten über inhaltliche Punkte der Ausstellung und die Kunst mit mir zu sprechen (mit Ausnahme des Stammbaums, bei dem er Fotos falsch zugeordnet hatte; in meinem Artikelmanuskript war die Bilderuhr noch nicht erwähnt, weil ich noch keine Zeit gehabt hatte, Näheres über Wiener Bilderuhren zu recherchieren).













Darüber hinaus wurde ein Spieltisch mit Biedermeierstühlen und zeitgenössische Spielkarten (nicht von der Familie) auf einem Orientteppich gezeigt. Mehrere Vitrinen beinhalteten weitere Biedermeierspielkarten (wiederum keine von der Familie Unger, nur ähnlich) und einen Unger-Druckstock aus Holz. In einer weiteren wurde ein Buch aus dem Stadtarchiv mit dem Bankrott der Familie Unger von 1839 gezeigt (über diese Quelle hatte ich Zoltán Székely nach dem Einreichen des Artikels informiert, aber bis zur Ausstellung leider nichts mehr davon gehört), ein Steuerbuch aus den 1830er Jahren, das Mathias Mátyás Unger als Besitzer des so unter den Hammer gekommenen Hauses angibt sowie Carl Károly Ungers gedruckten Nachruf aus einem Büchlein des Diözesanarchivs (den meine Familie und ich bereits 1988 im Diözesanamt kopiert hatten).

Auf noch einer Tafel wurden Hintergründe zu Alois Alajos‘ Ausbildung und Berufsleben dargestellt sowie meine damalige Rekonstruktion seines Ölwerks basierend auf dem von mir 2007 aufgefundenen Testament seines Bruders Carl Károly, wozu nur wenige weitere allgemeine Informationen oder solche aus den von mir genannten Quellen ergänzt wurden. Jedoch schaffte es Zoltán Székely noch nicht einmal – wie später auch in seinem Artikel über Alois Alajos‘ Zeichnungen in der Arrabona – das Taufdatum des Künstlers richtig abzuschreiben: Statt 29. Oktober schrieb er 29. September 1814. Allgemein lässt sich festhalten, dass er keine eigene Forschung zum Künstler und sein Ölwerk anstellte und lediglich ein paar Informationen, die auf den ihm übergebenen Zeichnungen vermerkt waren, hinzufügte.


Die nächste Ausstellungstafel präsentierte eine Rekonstruktion der historischen Spielkartenherstellung, die mein Mann und ich rekonstruiert hatten und die das Museum strukturell plagiiert hatte. Es wirkt so, als hätten sie das von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wunderlich ersellte Rekonstruktionsmodell in letzter Minute von der Tafel entfernt, um ihn nicht als Autor nennen zu müssen (was die einzige Bedingung gewesen wäre, um das Modell im Wert von mindestens 15.000 Euro in der Ausstellung nutzen zu dürfen; es wurde dann 2011 und 2012 in meinen Artikeln in The Playing-Card und der Acta Ethnographica abgedruckt). Wir hatten die Hauptproduktionsschritte in einer Werkstatt wie die der Ungers in der richtigen Reihenfolge sowie den Mindestplatzbedarf ermittelt.
Da der Kurator offenbar nicht nachfragen und uns bitten wollte, auch die konkrete Beschreibung der Schritte nachzuliefern hatte das Museum einfach vermeintlich passende Beschreibungen aus verschiedenen alten Enzyklopädien, aus dem deutschen und französischen Kulturkreis, herausgesucht, ohne jedoch auf den Kontext zu achten und dadurch den Gesamtprozess bedauerlicher Weise völlig durcheinander gebracht, so Produktionsexperte Professor Wunderlich.
Bilder, hauptsächlich aus der Technischen Enzyklopädie von Krünitz, wurden gezeigt, da ich diese in einer E-Mail auch als Abbildungen für meinen Artikel vorgeschlagen hatte.

Auf noch einer Tafel wurde in fünf kurzen Abschnitten die zugrundeliegende Holzschnitt- und –drucktechnik erklärt, wobei Bilder der Unger-Karten- und –Verpackungsdruckstöcke sowie der einer Spielkarte (alle im Besitz des Museums) als Hauptabbildungen fungierten. Die Drucktechnik war auch Teil unserer o.g. Rekonstruktion gewesen.
Die gezeigte Presse – die mit einem Besen sowie einem Unger-Holzdruckstock gezeigt wurde – gab auch ein falsches Zeugnis des Kartenherstellungsprozesses. Die Presse wurde nicht zum Drucken, sondern zum Trocknen von Kartenbögen verwendet.

Eine letzte Ausstellungstafel zeigte Abdrücke von diversen Kartenverpackungen der Ungers, wobei nur beschrieben wurde, was ohnehin offensichtlich war. Gegenüber im Raum befanden sich Vitrinen, die Originaldrucke sowie ein paar Druckstöcke der Familie zeigten. Unter den letzten zwei Tafeln befanden sich zwei Schaukästen mit Bögen von Spielkarten des Wiener Spielkartenmalers Hans Bock sowie Karten aus dem 18. Jahrhundert, die als Beweismittel vor Gericht genutzt worden waren (s. erste Slideshow oben).
Die anderen beiden Ölgemälde in der Ausstellung waren die Rückeroberung Raabs von 1840 sowie eine Madonna bzw. Heilige Familie, die ich als Leihgabe vermittelt hatte. Zu beiden Bildern gab es eine kurze Beschreibung, jedoch keinerlei neue Erkenntnisse zum Schlachtbild, das bereits 1972 und 1998 im Győrer Museum gezeigt wurde. Die Beschreibung des Gemäldes der Heiligen Familie war völlig falsch: Zoltán Székely hatte nicht bemerkt, dass es sich bei dem Bild um eine Kopie des Bildes La vierge au bas-relief/Madonna del Bassorilievo vom leonardesco Cesare da Sesto handelte, von dem man zu Alois Alajos Ungers Lebzeiten annahm, dass es von Leonardo selbst geschaffen wurde. Er nannte allerdings Raffael als einziges erkennbares Vorbild des Gemäldes. Vor der Ausstellung hatte ich bereits bemerkt, dass es in der Petersburger Eremitage (die ich 2003 besucht hatte) eine ganz ähnliche Darstellung gab, aber er hatte mir ja vor der Ausstellung mehr als deutlich gemacht, dass Gespräche über die Kunstwerke mit mir nicht in Frage kämen.
Im zweiten Saal befanden sich eine Reihe von Zeichnungen – mehrere davon aus meinem Besitz – von Unger sowie zwei von Rauch nach des ersteren Hauptlehrers an der Wiener Akademie, Leopold Kupelwieser und ein Stich eines italienischen Künstlers, der als Vorbild für Alois Alajos diente – mit jeweils der kurzen Angabe des Namens des Künstlers, verwendete Materialien sowie Besitzer (Museum oder privat). Die einzige Ausnahme waren zwei Zeichnungen, die nach bekannten antiken Statuen gemalt worden waren (Ruhender Hermes, Hercules Farnese) sowie eine nach Hubert Maurer, die etwas ausführlicher beschrieben wurden, wobei letztere Angaben sich auf die Person Hubert Maurers bezogen. Dort wurde Hubert Maurer bereits fälschlicher Weise als Huber Maurer bezeichnet, und das wiederholt.

Die einzige große Ausstellungstafel im Raum beschrieb kurz den gut dokumentierten und bekannten Ausbildungsverlauf an der Wiener Akademie. Huber Mauerer wurde wieder anstellel von Hubert Maurer geschrieben – wie dies später auch wiederholt im Arrabona-Artikel von Zoltán Székely der Fall war. D.h. es war kein einmaliger Tippfehler oder Ausrutscher. Darüber hinaus hatte er die Information ergänzt, dass Alois Alajos zwischen 1833 und 1842 an der Wiener Akademie studiert hatte basierend auf meinen Informationen aus Primärquellen des Archivs der Wiener Akademie (vor mir fand sich in der gesamten Literatur lediglich die Angabe, dass er ab 1836 an der Wiener Akademie studiert hatte), die durch Angaben auf den Zeichnungen in der Ausstellung bestätigt wurden. Es wurde jedoch nicht thematisiert, dass Unger offenbar nur einen Kurs 1833 besucht hatte und dann erst 1836 an die Akademie zurückkehrte. Mit diesen Primärquellen konnten also die Angaben auf den Zeichnungen bestätigt werden. Diese wurden nach dem Fund 2009 vom Museum erworben (ich hatte beabsichtigt, die von mir erworbenen Zeichnungen derm Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung zu stellen, diese dann aufgrund des unredlichen Verhaltens des Kurators wieder abgeholt). Im letzten Absatz der Tafel wurden die unterschiedlichen Zeichnungstypen benannt.
Eine Kopfbüste aus Metall befand sich vor einer verschlossenen Tür ebenfalls im Raum.
Zudem wurden in einer Vitrine verschiedene Dokumente mit Bezug zur Familie Unger gezeigt (gedruckte Schuljahrbücher und handschriftliche Quellen aus dem Schularchiv des Diözesanarchivs, auf die ich auch in meinem Artikel Bezug nahm).
Alles in allem ist leicht zu sehen, dass die zeitaufwändigste Forschung und die aktive Suche nach Kunstwerken und Primärquellen in diversen Archiven und Bibliotheken und darüber hinaus die äußerst schwierige Beschaffung des Gemäldes der Heiligen Familie, alles eigens finanziert, von meiner Familie und mir erbracht wurde. Die gravierenden fachlichen Fehler von Zoltán Székely sind schwer zu fassen.















































